Hier, er hier. Äh.
Wo isser denn jetzt?
Der feine Herr Dingsbums?
Ulf?
Der feine Herr Dingsbums, äh, Thomas Ebeling ist zum Medienmann des Jahres gewählt worden. Von Horizont.
Und dazu haben der andere feine Herr, äh, ehm … na, Stromberg zusammen mit Dingenskirchen, dem, oh Leute, wie heißt der jetzt noch mal? Der mit dem Transrapid, hier. Kennt ihr doch. Auf jeden Fall macht der auch mit.

Wenn wir uns den ganzen Tag mit so einem, na, Gedödel beschäftigen würden, dann wär aber ruckzuck zappenduster. Mit, eh, allem.
So ist es. Und deswegen sind wir dabei.
Es geht um das Jahr der ungewöhnlichen Formulierung. Ausgerufen von Kerstin Hoffmann und hoffentlich bald in aller Munde.
Bekommen Sie auch juckende Lippenbläschen bei Sätzen wie «Fordern Sie noch heute Ihr individuelles Angebot für eine maßgeschneiderte Lösung an.» oder den Klassikern der Unternehmenskommunikation «Premium-Angebote zu Top-Konditionen» und «Alles aus einer Hand»? Dann machen Sie mit. Und formulieren nach alter Väter Sitte - ohne Klischees und ohne sinnloses Gebrabbel.
Sonst führt es auch 2012 wieder in regelmäßigen Abständen zu plötzlichen Boahhhs. Oder Arrgghhs. Oder schlimmen Flatschen im Mundbereich.
Das muss ja nicht sein.
Das neue Jahr beginnt - zumindest hier auf Föhr - recht stürmisch. Mit zehn bis zwölf Windstärken kommen hier neue Ideen, spannende Aufgaben und tolle Kunden angestürmt.
Unsere Freunde aus Düsseldorf (und der ganzen Welt) haben eine mitunter genauso stürmische Luft eingefangen. Wie dieses flotte Video zeigt:
http://www.vimeo.com/34508622
Wenn wir in der kommenden Woche die Arbeit wieder aufnehmen, wird es möglicherweise auch wieder recht stürmisch. 2012 treibt uns der Wind von Föhr nach Hamburg. Von Norderney nach Cottbus. Von Mannheim nach Essen. Von Düsseldorf nach Berlin.
Wir freuen uns darauf und wünschen allen Beteiligten alles, alles Gute!
Das ist ja quasi der Klassiker unter den Weihnachtsgrüßen.
Ab und zu hört man auch «Fröhliche Weihnachten». Oder «Frohes Fest».
Aber der Klassiker ist und bleibt «Frohe Weihnachten»
Und ein weiterer Klassiker ist der Blick durch das Schlüsselloch. Es gibt kaum etwas, dass die Neugier, die Warterei und die aufregende Heimlichtuerei besser symbolisiert als der Blick eines Kindes durch das Schlüsselloch.

Man könnte also sagen, bei dieser Weihnachtskarte sind die beiden großen Klassiker der Besinnlichkeit unter sich. Wer die Karte noch nicht hat, findet sie im ausgewählten Einzelhandel.
Oder bei uns.
(In matt-lackiertem Chromoluxkarton.)
Fröhliche … äh … Frohe Weihnachten.
Es ist ja eine ausgesprochen hinterhältige Art, Menschen mitteilen zu wollen, dass mit flotten Klamotten, eine Weihnachtsfeier nicht
a.) mit dem nackten Hintern auf dem Kopierer oder
b.) rotzevoll im morgendlichen Berufsverkehr oder
c.) mit irgendeiner Idee, wie man dorthin gekommen ist, wo man gerade ist und was in den drei bis sechs Stunden davor passiert ist
und einer entsprechenden Portion Scham enden würde.
Aber auch eine sehr wirkungsvolle. Wie man an dem Beispiel von Harvey Nichols, London, schön sieht:

Klingt komisch. Wer sollte schon jedes Wort kennen.
Dabei ist die Antwort so einfach wie schön. Wie das Video von VJ Dropbear für die Indiefolkmusiker Hudson zeigt.
http://www.vimeo.com/31939621
Das glauben Sie nicht!
Die Modekette Anton. beendet das Jahr mit einer informativen und aufklärenden Werbekampagne. Nach erfolgreichem Start am Flagshipstore in Wyk auf Föhr kurbelt die Kampagne nun auch in den deutschen Metropolen das Weihnachtsgeschäft an.
Neben Berlin, Hamburg, München und Köln sollen - in Abhängigkeit von der zielgruppendefinierten Qualitätskontrolle - weitere Standorte folgen und zusätzliche Aktionsmodule in den Markt gebracht werden.
Berlin
Hamburg
München
Köln
Das weitere Vorgehen wird in regelmäßigen Abstimmungsterminen mit dem Marketing- und Werbeteam sowie der Geschäftsführung der Modekette in enger Zusammenarbeit entwickelt.
Der aktuelle Claim «Das glauben Sie nicht!» bekommt so die gehaltvolle Kraft, die er verdient.
Was verrückt klingt, muss nicht immer ernst gemeint sein.


