21.04.2016 _ 15.37.38

Drei Löffel Pi-Pa-Po

Für Jörn Sternhagen bin ich immer besonders gerne tätig. Mit ihm gibt es kreative Prozesse, vielfältige Themen und immer wieder neue Bekanntschaften.

Das neueste Projekt ist die erste gebundene und erweiterte Ausgabe seiner berühmt-berüchtigten Gericht-Gedichte. Auf über 100 Seiten gibt es eine muntere Sammlung von bekloppt-genüsslichen und fein-poetischen Versen, wieder treffend illustriert von Bruno Marco Antonio Giurini.



Wer es also nicht schafft, zu einem Gericht-Gedichte Abend mit Dreigang-Menü in Sternhagens Landhaus nach Föhr zu kommen, der kann nun das angemessene Nachschlagewerk hier bestellen. Die Lieferung erfolgt übrigens standesgemäß im Pizzakarton.

Neben Spiegel Online, mare – Die Zeitschrift der Meere oder dem NDR, berichtet auch das Magazin Langang AHOI in der kommenden Ausgabe ausführlich über den Reimekoch.

07.03.2016 _ 17.54.01

Trallafitti Galore

Es gab Jahre, da gab’s in den ersten Wochen weniger zu tun. Über ein paar der Projekte gibt es daher in der nächsten Zeit einiges zu berichten. Hier aber schon Mal der erste schnelle Überblick:

  • Für die Architekten Oliver Buddenberg und Inge Tauchmann aus Düsseldorf habe ich ein neues Erscheinungsbild konzipiert. An der Website arbeiten wir gerade, vieles weitere befindet sich in der Abstimmung.
  • In Nieblum auf Föhr eröffnen Simon Wendlandt und Lisa Wyrwinski in den kommenden Monaten ein neues Fischrestaurant – das Saimons. Ich darf das konzeptionelle und gestalterische Komplettpaket von Corporate Design bis Innenarchitektur liefern.
  • Die in Hamburg ansässige Grundstücksverwaltung Borgfelde hat mich mit dem gestalterischen Relaunch des Erscheinungsbildes beauftragt. Zum Umzug nach Hamburg-Bahrenfeld in einigen Wochen soll alles bereit sein.
  • Ebenfalls in Hamburg – allerdings auf dem Außenposten Neuwerk – bekommt die im vergangenen Jahr eröffnete Nationalpark-Ausstellung die ersten Erweiterungen.
  • Das neue Corporate Design der Essener Druckerei gilbert ist fertig!
  • Für Jörn Sternhagen, den Reimekoch aus Oevenum auf Föhr, habe ich den zweiten Band seiner Gericht-Gedichte gestaltet. Vor Ostern sollen die ersten Exemplare verschickt werden.
  • Im Föhrer Friesen-Museum ist die Arbeit an der Neugestaltung der archäologischen Abteilung nahezu abgeschlossen. Letzter Teil ist eine historische Föhr-Karte, die vor allem Ausgrabungsfans begeistern wird.
  • Der Berliner SI Verlag hat ein paar feine grafische Erweiterungen für sein Verlagsprogramm erhalten. Und die tolle Zusammenarbeit vertieft.
  • Für die Kommunikationsagentur Wert Eins aus Essen habe ich gestalterische Editorial Design Grundlagen geliefert, die für Fachbücher bei der ehrenamtlichen Pflege zum Einsatz kommen.
  • Der Zeittunnel Wülfrath eröffnet in wenigen Tagen die kommende Saison. Die Gestaltung des neuen Programms hat wieder viel Spass gemacht.
  • Ich freue mich schon, all die feinen Projekte vorzustellen. Wäre natürlich toll, wenn’s noch vor Ostern klappt!

    08.01.2016 _ 16.03.28

    Nominierung für den German Brand Award 2016

    Das ist ja toll: nach dem European Design Award 2014 in Bronze und dem German Design Award 2015 ist das Corporate Design, das ich für grotheer architektur entworfen habe, nun auch noch für den German Brand Award 2016 nominiert worden.

    gba2016

    Nur leider werde ich die Nominierung nicht aktivieren können, da der Kostenaufwand beim Gewinn des Preises von min. 3.500,00 EUR für mein kleines Studio nicht darstellbar ist.

    Aber Schwamm drüber! Ist doch trotzdem super, im Fokus der deutschen Institution für gute Gestaltung, dem Rat für Formgebung, zu stehen.

    28.12.2015 _ 12.54.32

    Relaunch für Mango

    Die neue Website für den tollen Laden von Eike Held ist mit neuem Konzept und neuer Gestaltung online. Unter Hier gibt jetzt endlich mal ein paar kompakte Informationen über die Idee und das Drumherum.

    Flankiert von Anzeigen, die das neue Gesamtbild nun zusammenführen.
    Mango Weihnachten-2015

    Damit ist die Grundlage für viele weitere, feine Kleinigkeiten gelegt.

    09.12.2015 _ 17.42.30

    »Ich mach dir eine Szene!«

    Für den Verband der Ausstellungsgestalter in Deutschland VerA e.V. habe ich kürzlich einen Schwung an kommunikativen Botschaften und augenzwinkernden Klischees der Szenografie-Branche umgesetzt.


    Wobei ich ehrlicherweise sagen muss, dass die Buttons erstmalig direkt auf der Fachmesse Exponatec in Köln von Verbandsmitgliedern und Messebesuchern gebastelt wurden. Lediglich die inhaltlich-gestalterische Konzeption kam aus meiner Hand. An der einen oder anderen Stelle mit Impulsen von Matthias Kutsch.

    21.04.2016 _ 18.27.24

    Zu Gut für die Tonne

    Am 23. April findet in Berlin um 13.00 Uhr die diesjährige Tagung des Verbandes der Ausstellungsgestalter in Deutschland (VerA) statt. Diesmal zeigen rund 15 Büros Projekte, die nicht realisiert wurden, aber eine breiten Öffentlichkeit nicht vorenthalten werden sollten.

    Vera_Facebook_2016

    Die ausgesprochen unterhaltsamen Veranstaltungen sind offen für alle, die sich für Ausstellungen, Museen und diese ganzen Dinge interessieren. Wer also noch nichts vorhat…

    Hier gibt alle weiteren Informationen.

    04.01.2016 _ 12.54.26

    Happy New Yeah

    So wird das was. Mit dem neuen Jahr. Die Freude war groß, als sich der Trend des ersten Halbjahres bestätigt hat. Auf meiner Internetseite war 2015 wieder ordentlich was los: knappe 220.000 Besucher haben diese Seite knappe 600.000 Mal aufgerufen. Sackzement! Danke und Yeah!

    14.10.2015 _ 17.07.43

    Wir sind ein Witz!

    Zum 25-jährigen Jubiläum der Wiedervereinigung lautet das Thema des diesjährigen Deutschen Karikaturenpreises dann auch konsequent „Wir sind ein Witz!“

    Zum 25-jährigen Jubiläum meiner zeichnerischen Abstinenz habe ich mich dann auch entschlossen, ein paar Beiträge zum Thema beizusteuern. Immerhin habe ich es damit auf die Longlist der Jury geschafft!



    Am 15. November geht es dann nach Dresden zur Preisverleihung ins Schauspielhaus. Mal sehen, mit welchen der großartigen Kollegen wir dort ein Zeichen gegen Pegida und sonstigen Unfug setzen!

    05.10.2015 _ 15.39.43

    Schutzengelbuch

    Schutzengel sind ja eine gute Sache. Gut, wenn man einen hat. Und gut, wenn er bei einem bleibt. Leider sind Schutzengelillustrationen häufig etwas kitschig. Daher habe ich kürzlich einige der bekanntesten Illustratorinnen, Cartoonisten und Comickünstler gefragt, ob sie nicht einen Schutzengel für meine Tochter zeichnen können.

    Die Reaktionen waren unfassbar, das Ergebnis ist einmalig. Hervorgegangen aus den fast 100 (!!!) neuen Schutzengeln ist nun das Schutzengelbuch, das Leander Gilbert aus Essen gedruckt und Werner Towara aus Arnsberg gebunden hat.



    Mit dabei sind keine Geringeren als (in alphabetischer Reihenfolge) André Lammert, André Poloczek, André Sedlaczek, Andreas Prüstel, Ari Plikat, Arndt Möller, Bettina Bexte, Birgit Dodenhoff, Björn Hammel, Bruno Marco Antonio Giurini, Christiane Lokar, Claus Ast, Claus W. Scharfe, Denis Metz, Dirk Pietrzak, Dominik Bauer, Dorthe Landschulz, Elias Hauck, Elke Reinhart, Erich Rauschenbach, Frank Georg Lucas, Freimut Wössner, Gerhard Schlegel, Gernot Gunga, Guido Schröter, Gustav Gannet, Harm Bengen, Hartmut Klotzbücher, Heiko Sakurai, Helge Jepsen, Henning Christiansen, Hilke Theis, Jan Blum, Jan Kunz, Jan Rieckhoff, Jochen Schaudig, Johannes Esser, Jörg Stauvermann, Jörn Sternhagen, Jörn Stollmann, Judith Drews, Karsten Weyershausen, Katrin Felder, Klaus Cornfield, Leo Leowald, Marco Finkenstein, Marcus Gottfried, Marcus Weimer, Mario Lars, Marion Vina, Markus Grolik, Marit Lucas, Marla Klecksa, Marlis Kahlsdorf, Martin Zak, Mele Brink, Michael Schilling, Michael Vogt, Miguel Fernandez, Naomi Fearn, Nele Andresen, Nicolas Mahler, Olga Hopfauf, Oli Hilbring, Peter Butschkow, Peter Puck, Phil Hubbe, Philipp Heinisch, Piero Masztalerz, Ralf Böhme, Ralf Fieseler, Ralf Oeynhausen, Robert Werner, Rudi Hurzlmeier, Rüdiger Tillmann, Stefan Wenczel, Steffen Gumpert, Stephan Baumgarten, Stephan Rürup, Tetsche, Thalasso Wave, Thomas Hahn, Thomas Jahn, Thomas von Kummant, Til Mette, Tim Oliver Feicke, Tobi Dahmen, Uli Oesterle, Ulrike Martens, Uschi Heusel, Volker Dornemann, Volker Kischkel, Werner Stauvermann, Werner Towara und Wolf-Rüdiger Marunde.

    17.07.2015 _ 15.18.21

    Für Föhr nur das Beste!

    Das ist sie, die vierte Ausgabe der auflagenstärksten und meistgelesenen Satire-Zeitung auf Föhr! Mit allem, was dazu gehört!

    Alles alles Gute Nr. 4

    Spiel, Spaß und Spannung. Die Schokolade dazu gibt es im gut sortiertem Fachhandel. Die Zeitung hingegen gibt es nur kostenlos per Post (auf Föhr*). Bei dieser Ausgabe möglich gemacht durch Inserate der besten der besten der besten der besten der besten der besten Unternehmen der Insel. Texte, Grafik, Logos (und nahezu alles andere auch) kommen von mir.

    Diesmal mit dabei: Spaß-Negative, Skisport-Events, Kunst-Trucks, Partnerlook-Regenjacken, Quad-Teams und Paintball-Familien.



    Und natürlich auch Leserbriefe, Kleinanzeigen und die beliebte Autogrammstunde mit Namensdoubles. Wer die aktuelle Ausgabe (oder ältere (die 2. Ausgabe ist leider vergriffen)) bekommen möchte, meldet sich einfach über mein Kontaktformular.

    Bis dahin erstmal alles, alles Gute!

    * An alle Haushalte mit Tagespost. Werbeverweigerer haben da leider Pech gehabt. Die können die Zeitung aber hier (4.2 mb) als PDF anschauen. Diese Glückspilze.

    01.07.2015 _ 16.59.46

    Qualität trifft Quantität

    Es gibt ihn: den Zusammenhang zwischen Qualität und Quantität. Im ersten Halbjahr 2015 hatte meine Internetseite Besucher aus der ganzen Welt. Und zwar 103.440! Bei insgesamt 254.939 Seitenaufrufen!

    Andere führen dann eine Bezahlschranke ein. Ich kümmere mich lieber weiterhin um prima Qualität.

    16.06.2015 _ 15.45.10

    Schöne Scheiße auf der Insel

    Da die Zeitungsbranche immer noch nicht auf den Alles, alles Gute Cartoon-Zug aufgesprungen ist, der von Föhr seit einiger Zeit unterwegs ist, haben sich die Cartoonisten überlegt, das Heft selber in die Hand zu nehmen und einfach wieder auf die Insel zu kommen. Es beginnt am 6. Juli um 20.00 Uhr im Kurgartensaal in Wyk mit Piero Masztalerz, der mit seinem Stand-Up Programm (ab 25 Jahre) auch noch die härtesten Sonnenbrände blass aussehen lässt. Auf Föhr ist er vielen noch bekannt mit seinem Föhrer Erstmal-Friesen, dem Keyvisual der Ausstellung aus dem vergangenen Jahr.

    So ein Mist: Dieser Termin musste leider auf einen noch nicht feststehenden späteren Zeitpunkt verschoben werden.


    Dicht gefolgt von Peter «Butschi» Butschkow, der aller Voraussicht einen Tag später am 7. Juli um 20.00 Uhr im Kurgartensaal das geneigte Volk zum Geiern bringt. Und dann gibt es erste zarte Gespräche mit Hauck & Bauer, Rattelschneck und Rudi Hurzlmeier – allesamt Cartoon-Preisträger ersten Ranges – mit ihrem gemeinsamen Titanic-Programm «Da lacht der Betrachter».

    So eine schöne Scheiße!

    27.05.2015 _ 10.28.30

    Stadt, Land, Fluss. Und Freaks.

    Das war ein Plakatmotiv, das im Rahmen des Wettbewerbs Erscheinungsbild der neuen Ausstellung für das Naturkundemuseum Dortmund entstand.

    Freaks

    Leider wurde das Konzept (Hier ein kleiner Auszug mit 2,5 MB) nur mit dem 2. Platz belohnt. «Zu bunt», war das Urteil der Museumsleitung. Ich halte es da mit Walter Gropius. Der sagt «Bunt ist meine Lieblingsfarbe.»

    22.04.2015 _ 16.46.28

    Frühjahrskollektion 3.5

    Ja, da war was los, als ich vor einigen Tagen die Sportschau gesehen habe. Vom Sofa bin ich gerutscht. Immerhin hat die Baumarktkette Hornbach einiges an Werbezeit geschaltet. Mit einer Idee, die ich hier schon vor einigen Jahren vorgestellt habe.
    Der Kontakter hat das Thema aufgegriffen und einen knackigen Artikel dazu verfasst PDF, 630 kb. Und die Redaktion hat auch Rückmeldungen aus der betreuenden Agentur Heimat erhalten. Dort zeigte man sich nicht amused. Tja. Kann ich verstehen. Nachdem ich die jeweils Verantwortlichen fröhlich angeschrieben habe, gab’s bisher nur eine Rückmeldung aus dem Hause Hornbach. Zum Beispiel folgende: «Sie haben uns mit Ihrem Brief auf Ihre Arbeit aufmerksam gemacht, die wir nicht kannten. Wir möchten Ihnen hiermit versichern, dass wir die Kampagne „HORNBACH Frühjahrskollektion“ zusammen mit unserer Kreativagentur HEIMAT selbst erdacht und und über Jahre entwickelt haben.» Dann ist ja alles in Butter. Puh.

    Ich hatte zwar angeregt, dass man meine kreative Leistung ja zumindest symbolisch anerkennen könne – und hatte insgeheim auf eine neue Pergola oder ein Carport gehofft – aber bis dahin da werden wohl noch einige Arbeitsklamotten mit kräftiger Hand unnachgiebig behandelt.

    Von Agenturseite hat sich bisher noch niemand gemeldet. Dort hat man bestimmt auch genug damit zu tun, die Vitrinen zu putzen, in die die kommenden Kreativ-Awards hinein gestellt werden.